22.02.12 - Was sind geschlossene Leasingfonds

Das Leasinggeschäft nimmt in der heutigen Wirtschaftswelt einen sehr hohen Stellenwert ein. Immer mehr mobile Güter werden heute von den Unternehmen nicht mehr gekauft und in den eigenen Bestand übernommen, sondern sie werden lediglich geleast. Dies schont nicht nur das Firmenvermögen, sondern sorgt auch dafür, dass weniger Kredite aufgenommen werden müssen und dass die Risiken kalkulierbar bleiben. Durch die Nutzung von Leasing kann nämlich deutlich besser auf eine veränderte Geschäftslage reagiert werden, denn sowohl Mehr- wie auch Minderkapazitäten können hierdurch ausgeglichen werden. Letztlich hat das Leasing für die Unternehmen den Vorteil, dass sie diese Ausgaben als Geschäftsausgaben absetzen können und so sogar steuerliche Vorteile erzielen.

Genau in dieses Geschäftsfeld investiert eine geschlossene Beteiligung. Sie erwerben mit den Anlagegeldern der Investoren beispielsweise Flugzeuge, Container, Schiffe oder Triebwerke, die dann verleast werden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um enorme Wachstumsmärkte, die das problemlose Verleasen der vom Fonds erworbenen Mobilien ermöglichen. Die Leasingeinnahmen der geschlossenen Beteiligung stehen dann den Anlegern zu, die als Kommanditisten agieren und so mit der Zeichnung der Fondsanteile eine direkte Beteiligung an der Gesellschaft erwerben. Von diesen Leasingeinnahmen werden nur noch die Verwaltungskosten des Leasing Fonds abgezogen, die übrigen Gelder stehen dann den Anlegern zu und werden als jährliche Fondsausschüttung ausgezahlt. Durch die steten Leasingeinnahmen sind auch die jährlichen Ausschüttungen relativ stabil und sorgen so für regelmäßige Erträge.

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Ask
  • blinkbits
  • BlinkList
  • Bloglines
  • Blue Dot
  • Facebook
  • Technorati

Verwandte Artikel

 

 

 

Einen Kommentar schreiben