10.08.10 - Privatinsolvenz - Letzter Ausweg aus der Schuldenfalle

Bei den Finanzen spielt die Privatinsolvenz eine sehr wichtige Rolle. Diese Möglichkeit der Entschuldung kommt dann infrage, wenn keine anderen Möglichkeiten mehr greifen die Schulden zu reduzieren. Eine Privatinsolvenz bringt es mit sich, dass nach sechs Jahren alle Restschulden von den Gläubigern erlassen werden und der Schuldner eine neue Chance bekommt. Während der Zeit von sechs Jahren dürfen keine neuen Schulden hinzukommen. Alles was über der Pfändungsfreigrenze verdient wird muss während der sechs Jahre an die Gläubiger abgeführt werden. Vor einer Privatinsolvenz muss der Schuldner eine eidesstattliche Versicherung ablegen. Der Schuldner belegt, dass er keine Vermögen zur Verwertung der Schulden mehr besitzt. Das heißt, wenn während der sechs Jahre rauskommt das er Vermögen verschwiegen hat wird die Insolvenz widerrufen. Das ist eine Straftat und wird streng geahndet. Das Verfahren vor Gericht wird durch den Steuerzahler finanziert. Jeder Mensch kann in seinem Leben in eine Notlage kommen und muss einen Schuldnerberater aufsuchen. Zusätzliche Kurse sind für die Schuldner nötig damit in Zukunft eine Insolvenz vermieden werden kann. Das Ziel muss sein, die Leute weiterzubilden. Daneben ist oft Krisenintervention nötig, weil mit Schulden psychische Probleme verbunden sind. Während der sechs Jahre gibt es eine Pfändungsfreigrenze. Bis zu dieser Grenze darf der Schuldner alles was er verdient behalten. Oft passiert es, dass der Schuldner gar nichts an die Gläubiger zahlen muss. Das freut den Kunden.

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