18.01.12 - Die Vorteile von Lokomotivenfonds
Lokomotivenfonds sind geschlossene Fonds, die in die Anschaffung von Lokomotiven investieren. Diese Loks werden anschließend an Schienentransportunternehmen verleast. Anleger erzielen ihre Rendite aus den Leasingeinnahmen des Fonds, die abzüglich der Fondsverwaltungskosten jährlich ausgeschüttet werden.
Lokomotivenfonds bieten Anlegern eine Reihe von Vorteilen. Hierzu gehört beispielsweise, dass es sich beim Schienenverkehr um einen Wachstumsmarkt handelt. Immer mehr Güter werden heute auf der Schiene transportiert, da es sich hierbei um ein kostengünstiges, effizientes und gleichzeitig umweltschonendes Transportmittel handelt. Durch die erhöhten Gütermengen, die transportiert werden müssen, steigt somit auch der Bedarf an Loks, die ein solcher geschlossener Fonds zur Verfügung stellen kann.
Neben den positiven Wachstumsaussichten haben Anleger mit Lokomotivenfonds auch die Möglichkeit, eine regelmäßige Rendite zu erzielen. Diese kann, je nach Prognose und Laufzeit, zwischen 5-9 Prozent pro Jahr liegen und wird im Fondsprospekt genannt. Insbesondere als Beimischung in einem gut diversifizierten Depot sind diese Fonds mit ihrer gleich bleibenden Rendite sehr zu empfehlen, da sie auch dann Erträge erwirtschaften können, wenn andere Anlagen wie Investmentfonds oder Zertifikate im Minus tendieren.
Letztlich sichern sich Anleger durch den Kauf von Lokomotivenfonds eine Sachwertanlage, die Lokomotive. Sachwerte dieser Art bieten einen gewissen Schutz vor Inflation, da sich sowohl die Leasingraten wie auch die späteren Verkaufspreise an den jeweils geltenden Preisen orientieren. Erhöhte Inflationsraten können Anleger mit einem solchen Fonds ausgleichen.








